Montag, 18. November 2013

Nara und Kyoto

am gestrigen Morgen nach unserem leckeren Frühstück in Hiroshima mit dem genialen Ausblick über die Stadt (15. Stockwerk *hr hr hr*) setzten wir unsere Reise fort - in einem viel zu kleinen Bus für unser gesamtes Gepäck. Nun standen wir vor einem Problem. Das komplette Gepäck passte so nicht in den davor vorgesehenen Gepäckraum und auch schon einige Sitzbänke waren belegt. Was nun? Nach einigem Geschimpfe und Genörgel der Reisegruppe wurden die übrigen Koffer im Gang des Busses platziert. Nun war zar kein Durchkommen mehr und bei jedem Stopp musste alles wieder aus und danach wieder eingeräumt werden, doch blieb uns keine andere Wahl um unser Programm fortzusetzen. Unser Busfahrer zeigte vollstes Engagement. Ein Hoch auf die höflichen und hilfsbereiten Japaner! Der Service hier ist einfach um Längen besser als in Deutschland. Liebe Deutsche, hier könnt ihr noch was lernen.
Unsere Busfahrt dauerte ca. 3 Stunden und gegen 13 Uhr erreichten wir schließlich Nara. Der ehemaligen Hauptstadt Japans und buddhistisches Zentrum. Hier war mal wieder die Hölle los. Tausende Touristen drängten sich in den Parkanlagen, wie bereits am Samstag in Miyajima. Und auch hier waren viele Hirsche, die die Besucher um Essen anbettelten. Aber sie sind ja soooooo süüüüß ^^

In Nara haben wir uns das größte aus Holz bestehende Gebäude angesehen - den Tōdai-ji. In diesem Tempel haust ein 16m hoher und aus Bronze bestehender Buddha. Der war wirklich beeindruckend, da er und weitere Statuen in dem Tempel mit viel Blattgold verziert waren. Eine weitere Besonderheit im Tempel war ein kleines Loch in einem Pfeiler. Das Loch war vielleicht 40x40cm groß und es heißt, dass Menschen, die da hindurch krauchen können, das Nirvana betreten. Das haben dann die ganzen Kinder gemacht und auch sehr schlanke Erwachsene...Vor dem Tempel rechts saß noch eine ca. 2m hohe Holzstatue mit einem roten Umhang. Nein, nicht Rotkäppchen, sondern der Arhat - ein kleiner Zauberer. Und eben weil er zaubern konnte, durfte er nicht im Tempel sitzen, sondern nur davor. Wenn man den Arhat mit 100 Yen bezahlte kann dieser einen von diversen körperlichen Schmerzen befreien. Dazu musste man danach nur die betreffende Stelle am Arhat streichen und danach an einem selber. :) Mal sehen, ob es funktioniert! Auf dem Dach des Tempels befanden sich Fischflossen, die das Haus vor diversen Bränden schützen soll. Das hatte wohl in der Vergangenheit nicht so gut funktioniert, da der Tempel mindestens 3x neu aufgebaut wurde. Danach haben wir noch mit der Gruppe einen Spaziergang durch die angrenzende Parkanlage unternommen und dabei viele tolle Ecken entdeckt. Besonders gefallen hat hier vor allem Nepi eine endlose Aneinanderreihung von bemoosten Steinlaternen. Jede Laternen wurde von einer Familie oder einer Firma gespendet. Es gibt auch ein Fest, dass 2x im Jahr stattfindet, wo diese Laternen entzündet werden. Das muss echt schön aussehen. Schade, dass wir das nicht gesehen haben :) Aber auch so waren die Laternen sehr schön.
Oh, was ich ganz toll an diesem Tag war, waren nicht die Tempel oder Laternen, sondern ein Festival, dass wohl in Nara stattgefunden hatte. Das Wetter war herrlich warm und durch die Wälder hallten tolle rockige Klänge. Seufz. gerne hätte ich da zugeschaut und mitgefiebert :)
Gegen 16 Uhr sind wir dann letztendlich zum Hotel nach Kyoto gefahren und sind hier ca. 17:30 Uhr angekommen. Jetzt waren wir also da in unserem letzten Hotel in Japan - mit Zimmer im Omastil. Da die Rundreise doch ziemlich anstrengend ist haben wir beschlossen den Abend ruhig ausklingen zu lassen. Wir haben uns aus der Nähe eine kleine warme Bento-Box gekauft und diese dann gemütlich auf unserem Zimmer gefuttert. Das war auch wieder unheimlich lecker. Besonders die Garnelenschwänze. Lecker! Wie ihr vielleicht gemerkt habt, hatten wir gestern nicht wirklich Lust zu bloggen und haben das lieber auf heute verschoben. Doch jetzt haben wir so viel Elan, da wollen wir euch den heutigen Tag nicht vorenthalten, denn heute war es richtig super!


Wieder bei bombastischem Wetter sind wir heute morgen zum letzten Mal mit der Reisegruppe gestartet. Das erste Ziel führte uns zu einem Zen-Steingarten innerhalb von Kyoto. Hier hieß es Schuhe ausziehen, bevor wir die Tempelanlage betreten konnten. Zum Glück waren unsere Socken ganz! ^^
Ein Stein in Japan entspricht erst dann einem Schönheitsideal, wenn er von Moos bewachsen ist. Der Zen-Steingarten eigenet sich gut um zu meditieren und einen Moment der Ruhe zu finden. Der umliegende Park mit seinem wundervollen Herbstlaub und dem See halfen uns zu entspannen. Auf dem Rückweg zum Bus kamen wir in den Genuss ein Schälchen Gemüsetee zu probieren. Der war wirklich spannend. Er roch zitronig frisch und schmeckte salzig und erinnerte an eine Gemüsebrühe. Dennoch Daumen hoch!
Nach dem Zengarten fuhren wir zu einem echten Highlight. Angestrahlt von der kräftigen Herbstsonne und bei blauem Himmeln zeigte sich uns der goldene Pavilion in seiner vollen Pracht - der Kinkaku-ji. Hier lebte einst der Shogun Ashikaga Yoshimitsu. Schaut ihn euch einfach an. Er ist wunderschön! Nur zum Aufbau kurz: die oberste Ebene symbolisierte die Mönche, die mittlere Ebene stand für die Samurai und die unterste Ebene für den Tenno (der Tenno ist ein direkter Nachkomme der obersten Göttin und so eine Art Monarch). Der letzte Punkt auf unserer heutigen offiziellen Besichtigungsliste war die Nijo-Burg. Sie funktionierte als Residenz für den Shogun, in der er wichtige Verhandlungen führte - er halt seinen Job machte. Hier hieß es ebenso Schuhe ausziehen und leider absolutes Fotoverbot. Schade, denn die Bilder hätten wir euch gerne gezeigt. Die Wände waren mit Gold bemalt und auf ihnen wurden Pinien, Pfaue, Kirschblüten, Kraniche und weitere Motive dargestellt. Die umliegenden Schiebetüren waren traditionell aus Reispapier gemacht. Die besonders im Sommer für frische Luft und Kühlung sorgen sollten. Weil die Sicherheit des Shogun absolut im Vordergrund stand, war die Burg durch eine Schutzmauer und einen Burggraben gesichert. Aber was wir noch viel spannender fanden, die Gänge rund um das Haupthaus waren Ninja-sicher! Unter den Holzdielen lagen raffinierte Metallkonstruktionen, die ein quietschendes Geräusch beim Betreten verursachten, das an Nachtigallengesang erinnert. Gegen 13 Uhr endete unser heutiges Programm und Nepi und haben beschlossen, spontan nach Inari zu fahren um tausende rote Tori (Schreintore) zu sehen. Nach einigem Kuddelmuddel mit der Orientierung haben wir es auch geschafft zum Kyotoer Bahnhof zu finden. Es war komisch für mich, mich jetzt wider alleine zurecht zu finden, da ich zugegeben mich sehr an das Hinterhertrotten gewöhnt hatte. Doch die Umstellung dauerte nicht zu lange und wir standen in der richtigen Bahn nach Inari. Hier wurden wir direkt von großen roten Schreinanlagen und Toren empfangen und der Anblick war wunderbar. Ich glaube gefühlte 100 Fotos habe ich von diesen Toren gemacht. Wir stiegen den Berg hinauf und folgten dem Tori-Pfad. Nach ca. 1/4 der Strecke haben wir das Handtuch geworfen und sind wieder umgekehrt, denn es wurde doch schneller dunkel, als gedacht *hüstel* Aber das war nicht schlimm, wir haben die Tori gesehen und mir damit einen großen Wunsch erfüllt. Toll, beeindruckend! Wow! Auf dem Rückweg zur Bahn sind wir an diversen Shopping-Gelegenheiten hängen geblieben und besonders ich habe hier zugeschlagen! So tolle Sachen! Wir fuhren mit der Bahn zurück nach Kyoto und haben dort im Bahnhof ein Restaurant für das Abendessen gesucht. Der Bahnhof ist wirklich beeindruckend. Mit der Rolltreppe kann man ca. 10 Etagen hoch fahren und hat vom Dach des Bahnhofs aus einen super Blick über Kyoto (oder man steigt den Tori Berg bis zum Schluss hinauf *grins*) Der Bahnhof ist sehr modern und bietet viele Einkaufsmöglichkeiten an. Er ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Im obersten Geschoss fanden wir schließlich unser Tonkatsu-Restaurant (jap. Schnitzelrestaurant). Bei einem grünen Tee wärmten wir uns auf und genossen unser Essen. Wir gönnten uns für den Heimweg zum Hotel ein Taxi und jetzt lassen wir den Abend hier ausklingen. Unser morgiger Tag, wir der letzte in Japan sein. Mit einem weinenden und lachenden Auge sehen wir dem Ende unserer Reise entgegen. Morgen treffen wir Marc, einen ehemaligen Arbeitskollegen von Nepi. Wir freuen uns schon sehr auf das Treffen. Doch zunächst belohnen wir uns morgen früh damit, einfach mal bis ca. 9 Uhr auszuschlafen! Jippi!!!! P.S. Wir merken, dass unsere Aufnahmekapazitäten wirklich am Ende sind. Wir haben schon meinen Schal in Hiroshima vergessen, Straßenkarten von Kyoto und noch mehr. Schusselchen 1 und Schusselchen 2 gehen gleich mal schlafen ;) 


Rundreise Tag 10
Rundreise Tag 11









Samstag, 16. November 2013

Hochs und Tiefs in Hiroshima

Nachdem wir gestern ja am Abend in Hirshoshima erst angekommen waren, stand uns heute das eigentliche Programm zu Hiroshima bevor.
Der erste Punkt auf der Liste war das Museum zum Gedenken an den schrecklichen Atombombenabwurf im Jahr 1945, der Hiroshima zu seiner traurigen Berühmtheit brachte. Das Museum wa wie ein Rundgang durch die Geschichte aufgebaut und auf japanisch, sowie englisch gut erklärt. Ich selbst habe es allerdings nur knapp bis nach der Atombombenabwurf geschafft, danach war ich zu aufgewühlt um mich weiter damit zu beschäftigen. Außerdem waren so viele Menschen in den Gängen und die Luft so warm und verbraucht... und dann lief immer diese traurige Musik im Hintergrund... ich konnte das nicht länger ertragen und so hab ich den Rest der Zeit draußen an der frischen Luft verbracht. Mel war zwischenzeitlich in einem Videosaal verschwunden, der die Vorkomnisse mit einem Dokumentarfilm zeigte.  Das Thema da waren besonders die Auswirkungen und Folgen des Bombenwurfs auf die Menschen.
Für uns beide war die Ausstellung sehr bewegend...
... und es ist erstaunlich dass in nur etwas mehr als 60 Jahren eine Stadt die im grunde vollkommen zerstört war, wieder komplett aufgebaut werden konnte! Hiroshima heute ist wirklich sehr schön und modern! Das hat uns beeindruckt.
Nach dem Museum haben wir uns noch ein wenig im naheliegenden Friedenspark umgeschaut, der auch viele Denkmäler und Gedenkstätten zu bieten hat.

Dann ging es mit der Straßenbahn etwa eine Stunde lang Richtung Hafen! Unser Ziel: Die kleine Insel Miyajima! Hier steht ein riesiges, berühmetes Torii, ein rotes Tor mitten im Wasser, das den Eingang zu einem großen Shinto-Schrein  bildet. Leider waren wir an diesem sonnigen Samstag nicht die einzigen Touristen, die daran interessiert waren. Es war einfach nur VOLL. Mel und ich hatten im Grunde schon keine große Lust mehr, als wir auch nur durch die erste volle Gasse mit den vielen Touristen-Fress und Souvenierbuden gelaufen waren. Überall Menschen! Auch die wildlebenden „heiligen“ Hirsche die da überall rumrannten haben irgendwie nur genervt. Man musste ja Angst haben in deren Gegenwart etwas zu essen! Hunger hatten wir außerdem und in dem Gedränge was Leckeres zu finden war auch gar nicht so einfach. Zuerst hatten wir Spieße...wir vermuten es muss irgendeine Art Fisch gewesen sein, aber wir wissen es nicht. Mel war damit leider nicht so glücklich, aber ich fand die eigentlich lecker. Schon besser haben uns die Momiji-Manju gefallen. Kleine in Ahornblatt-Form gebackene Süßigkeiten mit leckerer Füllung!
Gesättigt ging es dann zum nächsten Programmpunkt: das Torii. Es war schon sehr beeindruckend... doch leider war Ebbe angesagt, sodass es nur halb so imposant wirkte. Irgendwie waren wir enttäuscht. 
Doch dann war es als würde unsere Reiseführerin einen geheimen Weg kennen. Irgendwo bogen wir von der überfüllten Touri-Straße ab und stiegen eine steile Treppe hoch Richtung Wald. Von da an war die Insel für uns wie verzaubert. Stille kehrte plötzlich ein und um uns herum nur noch Natur und heilige Sehenswürdigkeiten... der Pfad führte uns zu kleinen Schreinen die auf mehreren Ebenen in die Natur eingearbeitet worden zu sein schienen. Und überall standen kleine Figuren... oder Statuen... Treppenstufen mit schönen Zäunen, Windspiele hingen in den Bäumen die Golden und Rot leuchteten... es war einfach wunderschön! Es gab an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken, wir kamen aus dem Staunen und Fotografieren gar nicht mehr heraus. Alles war so liebevoll dekoriert und aufgestellt und dazu diese unglaubliche Natur.  Wir wären gerne noch länger durch diesen Wald gelaufen um alles zu entdekcne und auf uns wirken zu lassen, aber dazu war irgendwann gar keine Zeit mehr. Die reiseleitung war irgendwie in verzug mit dem Timing und zum Ende hin hieß es nur noch „Schnell Schnell Schnell – die Fähre legt ab!“ und zurück zum Anlegeplatz. Mel und ich haben uns dann einfach etwas zurückfallen lassen um auf dem Weg trotzdem noch genug Fotos machen zu können. Letztendlich kamen wir auch noch pünktlich zur fähre an, also alles gut : )

Zurück im Hotel gabs dann nur ne halbe Stunde zum Entspannen, denn es ging gleich weiter mit der Gruppe zum abendlichen „Okonomiyaki“-Essen. Das war mal wieder eine Idee unserer Reiseleiterin, die wusste dass dieses Gericht hier in Hiroshima eine besondere Delikatesse ist. Und es war SO lecker! Wir haben ganz neugierig die 5 Köche beobachtet, die uns diese japanischen Pfannkuchen (wenn man sie so nennen will) vor unseren Augen zubereitet haben. Fast alle in der Gruppe, einschließlich uns waren begeistert von diesem Gericht! Wir hatten zum Beispiel ein bestehend Chinakohl, SobaNudeln, Ei, Zwiebeln, Sojasprossen, Gewürzen, Schinken, Shrimps und wahlweise Tintenfisch. (den hatten wir aber nicht!)
Nach dem Essen in dem japanischen Isakaya, war dieses hier das zweitbeste was wir in Japan gegessen haben!

Morgen verlassen wir in aller Frühe Hiroshima um unseren letzten Halt unserer Japanreise anzusteuern: Kyoto. Dort werden wir 3 Nächste bleiben und wir freuen uns schon sehr auf die Stadt.







Die Fahrt nach Hiroshima

Heute hieß es mal wieder früh aufstehen. Zum Glück waren wir durch den Onsen am Abend schön entspannt, doch das frühe Weckerklingeln jeden Tag fängt langsam doch an etwas anstrengend zu werden. Unsere Motivation für den Tag aber hielt uns wach: Shinkansen!
Japans berühmter Hochgeschwindigkeitszug der mit über 300 km/h über die Gleise fliegt, sollte uns heute vom Fuji-san (Shizuoka) nach Hiroshima bringen. Wir freuten uns schon sehr darauf!
Das Frühstück noch im Hotel war leider etwas chaotisch. Viele überwiegend chinesische Reisegruppen machten das Durchkommen am Buffet schwer. Außerdem fiel uns auf, wie unterschiedlich die Japaner und Chinesen in ihrer ganzen Art einfach sind. Hatten wir die Japaner bisher als sehr still, zuvorkommend und höflich empfunden, erschienen uns die Chinesen wie das komplette Gegenteil: Laut, aufdringlich und rücksichtslos.  Wir waren froh das Buffet schnell wieder verlassen zu können und mit unserer Reisegruppe gegen 8 Uhr morgens mit dem Bus aufzubrechen.
Nach einstündiger Fahrt kamen wir dann in Shizuoka am Shinkansen-Bahnhof an. Unsere Reiseleitung erklärte uns schon, dass es beim Ein und Aussteigen im Shinkansen auf Organisation und Schnelligkeit ankommt. So mancher Shinkansen hält maximal 1:30 Minuten und es wird absoluter Wert auf Pünktlichkeit gelegt. Am Tag soll so ein Zug höchstens 15 Sekunden Verspätung haben. Da kann sich unsere Bahn aber mal schön ne Scheibe von abschneiden.
Unser Einstieg jedenfalls klappte reibungslos, nachdem wir auf dem Bahnsteig noch den ein oder anderen, durchfahrenden Shinkansen beobachten konnten. Schon beeindruckend mit wie viel Schwung diese Züge an einem vorbeipreschen. Sehr niedlich auch wie alle (einschließlich uns) aus der Reisegruppe ganz aufgeregt am Gleis standen und den Fotoapparat zückten, wenn ein Shinkansen in Sicht kam.
Im Zug hatten wir unsere reservierten Plätze recht schnell eingenommen. Die Wagen sind breiter als bei uns, d.h. es gibt 5 Sitzreihen und einen Gang. Man hat sehr viel Beinfreiheit und obwohl das Licht und die hellen Wände nicht ganz so gemütlich wirken, war die Fahrt ein schönes Erlebnis. Knapp 600 km in nur 3 ½ Stunden. Schon toll!

Einen kurzen Zwischenstop legten wir in Okayama ein. Hier sollte es einen der drei schönsten Gärten Japans geben. So stand es zumindest im Reiseführer.
Unserer Erwartungen wurden nicht enttäuscht! Bei einem Super-Sonnenwetter mit bestimmt 20 Grad erstreckte sich vor uns ein fantastischer Park mit vielen kleinen, unterschiedlichen Bereichen. Es gab verwinkelte kleine Steinwege durch dichte Bäume mit Blüten, Bambuswände, kleine Seen und Bäche mit Enten und ein paar kleien Reihern, freie Flächen und ein paar kleinere Schreine zum flanieren und bestaunen. Man konnte sich vor so einer Kulisse einfach nur wohl fühlen und entspannen! Außerdem hat es fast überall so blumig und frisch gerochen! Einfach schön!
Hier und da waren auch japanische Pärchen unterwegs, die uns sofort wegen ihrer Kleidung ins Auge fielen. Besonders die jungen Frauen, denn sie trugen wunderschöne, hochwertig aussehende Kimonos. Später erfuhren wir dann, dass es frische Hochzeitspaare waren, die sich dort im Garten fotografieren ließen.

Nach dem schönen Spaziergang durch den Garten ging es mit dem Taxi zurück zum Bahnhof. Jetzt war es etwa noch eine halbe Stunde mit dem SHinkansen bis Hiroshima, wo wir in unserem Hotel erwartet wurden. Unser Gepäck war ja schon vrgeliefert worden und stand schon unten in der Lobby bereit. Unser Zimmer hier in Hiroshima gefällt uns bisher am besten. 11. Stock mit toller Aussicht auf die Stadt und einen Fluss, schön geräumiges Zimmerchen und sogar das Bad wirkt ein klein wenig größer. Fast schade dass wir hier nur zwei Nächte verbringen werden.

Am Abend ging es dann mit der Truppe nochmal los in die Innenstadt auf der Suche nach was Essbarem. Wir hatten alle schrecklich Hunger und so zog es ein paar von uns auf Anraten der Reiseleitung in ein japanisches Restaurant. Nach langem Studieren der zum Glück englischen Speisekarte gabs dann endlich bald was zu essen.
Mel hatte ein Menu mit Udon-Nudeln, Reis mit Hühnchen und Soße und bei mir gabs diesmal Schweinefleisch mit Krautsalat (glaub ich zumindest), Reis und einer Miso-Suppe. Alles sehr sehr lecker und auch gar nicht mal teuer!

Alles in allem war der Tag sehr schön, aber irgendwie auch anstrengend. Jetzt liegen wir hier im Hotel im Bett und freuen uns was der Tag morgen wohl so bringt.







Freitag, 15. November 2013

Tokyo-Tower und Fuji

Ein großes Hallo an alle. Leider hatten wir die letzten Tage kein Internet oder keine Lust, darum kommt der aktuelle Eintrag erst jetzt. Dafür gibt es aber viel zu erzählen.

Aber zunächst eine kurze Zusammenfassung von gestern (13.11.2013).
Beim Zubettgehen hat es sich schon angekündigt und leider fühlte sich Nepi am nächsten morgen gar nicht gut. Nach abwägen der Situation haben wir uns dann dafür entschlossen, dass ich mich zunächst zu einer Apotheke alleine durchschlage um einen Mundschutz und ein Mittelchen gegen Halsweh zu kaufen.
Das war für mich eine kleine aufregende Mission, da ich mich alleine und ohne ordentliche Karte zu einer vom Google Maps ausgezeichneten „Pharmacy“ durchschlagen musste. Das klappte am Anfang nicht so gut, aber nach befragen zweier Tokianer habe ich schließlich die Adresse gefunden (Straßennamen gibt’s in den kleinen Straßen nicht wie bei uns und die Hausnummern sind nicht aufsteigend bzw. absteigend sortiert, sondern das älteste Haus hat die Nr. 1, etc.) Ich stand also vor dem Haus mit der Nummer 54-4. Doch hier war keine Apotheke sondern eine Art Drogeriemarkt. Mh, ich bin dennoch rein und habe dann vergeblich nach Halsschmerztabletten gesucht. Alles auf Japanisch! Na, wer hätte das gedacht ;)  Ich habe mir ans Herz gefasst und schließlich versucht der Verkäuferin unter Einsatz meines schauspielerischen Talents klar zu machen was ich suche. Das hat auch gut funktioniert, also blieb ich bei dem Schema und setzte zusätzlich noch das Deutsch-Japanisch Wörterbuch ein. Zufrieden machte ich mich zurück ins Hotel um die Patientin zu versorgen. Wie sich heraus stellte, hatte Nepi leicht erhöhte Temperatur. Zur Bettruhe verdonnert blieb sie also mit teilweise schlechtem Gefühl auf dem Zimmer und ich zog los um den Tokyo-Tower zu besichtigen und nochmals nach Shibuya zu fahren. Alleine machte das aber alles nur halb so viel Spaß.
Der Tokyo-Tower ist schon beeindruckend, doch wie ich persönlich finde kommt er nicht an seinen großen Bruder in Paris heran. Zwar ist er höher als der Eifelturm, aber ihm fehlt der gewisse Charme und der nötige Platz drum herum um zu wirken. Dennoch war ich glücklich ihn gesehen zu haben. Danach bin ich noch Shoppen gewesen, doch das verrückte bunte und laute Viertel Shibuya war dieses mal bei weitem nicht so faszinierend wie beim 1. Mal mit Nepi.
Auf dem Rückweg holte ich  noch Essen und Wasser und kehrte 17 Uhr im Hotel ein. Wir futterten gemütlich unseren Nikoman und frittiertes Hühnchen, packten für die Abfahrt am nächsten Morgen und gingen früh zu Bett.
Beide waren wir bereit Tokyo gehen zu lassen um endlich etwas Neues kennen zu lernen.

Tag 7:

Am nächsten Morgen war Nepi wieder fit, wie ein Turnschuh! Liebe Karin, keine Sorge! J Heute mussten wir früh aufstehen. Um 7 Uhr bereits musste unser Hauptgepäck am Empfang stehen, damit dieser mit dem LKW nach Hiroshima gebracht werden konnte. Uns stand nur das praktische Reisegepäck zur Verfügung. Nach unserem Standardfrühstück bestehend aus Rüherei, Würstchen und Brötchen machten wir uns 7:50 Uhr auf den Weg in Richtung Hakone Nationalpark um den Fuji zu sehen. Wie immer und obwohl wir pünktlich waren, waren wir die letzten im Bus :D Das blieb die nächste Zeit auch so ;)
Nach 1,5h Fahrt mit dem super gemütlichen Bus, sind wir nach Hasedera gefahren um eine 11m große Buddha-Statue aus Bronze zu besichtigen. Diese Figur ist noch ein Original aus dem 13. Jahrhundert und von innen hohl. Das war wirklich beeindruckend und das Wetter war bombig. Es war schon beinahe zu warm ^^ Jaja, man kann es uns nicht Recht machen. Nach Besichtigung des Buddhas sind wir ca. 10 Min durch den kleinen Ort gelaufen um noch den Hasedera-Tempel zu besichtigen. Neben den vielen kleinen Hallen zur Ehrerbietung des Kannon-Gottes, hat uns vor allem die Umgebung, das Meer, die Gärten und die vielen kleinen Abbildungen des Chisei-Gottes gefallen. Dieser Gott ist eigentlich der Gott der Wanderer und Pilgerer, aber vor allem auch der Schutzgott für Kinder vor allem Totgeburten. Er hilft ihren Seelen den schweren Weg ins Nirvana zu finden. Aber für uns bedeuten vor allem die Kontakte zu den Einheimischen sehr viel und bleiben stark in unserer Erinnerung. So hatten wir das Glück beim Verschnaufen mit Blick auf das Meer eine japanische Reisegruppe (bestehend aus älteren Damen) kennen zu  lernen. Wir kamen ins Gespräch, weil Nepi den grünen originellen Grashut der einen Dame so toll fand und es ihr mit „Nice hat. Sugoi.“ Bestätigte. Fünf Minuten später wurden uns die ersten Süßigkeiten angeboten: Khaki-Frucht am Spieß.  Als die Damen merkten, wie wir uns freuten, kramte jede aus ihrer Handtasche eine neue Kleinigkeit heraus, die sie uns anboten. Es hörte gar nicht mehr auf! Onigiri mit saurer Pflaume gefüllt, Kaffee-Bonbon, zwei Schokopralinen, Käse-Sticks und irgendwas anderes Süßes noch :D Außerdem unterhielten wir uns ein wenig (eine der Ladies konnte ein wenig Englisch und übersetzte immer für den Rest der Gruppe): Wo kommen wir her? Wo fahren wir hin? Was heißt „Sayonara“ auf deutsch? Etc.
Die Reaktionen darauf waren das Schönste. Freundliches Lachen, Interesse, Neugier.
Leider mussten wir unseren Bus erwischen und wir verabschiedeten uns von der Gruppe mit einem „Sayonara“ darauf hin erschallte im Chor „Tschüüüüsuuu“. So niedlich! Sie schienen so glücklich, ein neues Wort gelernt zu haben. Toll. Das sind die Momente, auf die es wirklich ankommt!
Mit dem Bus ging es zu einen der fünf durch Fuji entstandenen Seen. Hier setzten wir mit dem Schiff (einem Piratenschiff....) über. Die Fahrt dauerte ca.40 Minuten und wir konnten die Aussicht ein wenig genießen. Das Schiff selber hätte aus Disney-Land sein können. Inzwischen hatte sich der Himmel zugezogen, so dass der Fuji nicht zu sehen war.
Auf der anderen Seite des Sees ging es wieder weiter mit dem Bus Richtung Nationalpark und Hotel. Nun ging aber eine heiße Jagd auf den Fuji los, sogar der Busfahrer macht mit. Dank seines Einsatzes, konnten wir ihn doch tatsächlich an einer Raststätte teilweise sehen. Umgeben von Wolkenfetzen zeigte er uns seine schneebedeckte Spitze. Der ist schon eine Wucht! Noch besser konnten wir ihn aber von der folgenden Busfahrt sehen. Die Wolken waren dann fast komplett verschwunden und je näher wir dem Hotel und somit dem Fuji kamen, desto beeindruckender und schöner war sein Anblick. „Ein wahrer Augenöffner, gar keine Frage....“
Aber warum finden wir den Fuji so toll? Nun, erst einmal es ist ein Vulkan mit einem mächtigen Fuß (Durchschnitt ca. 30km), er ist über 3000m hoch, er ist der einzige Berg mit Schneespitze und wirkt majestätisch, weil er sich über alle anderen Berge und Hügel weit abhebt. Zudem ist er ein Gott und man spricht von ihm, wie von einem Wesen, das sich nur wenn man Glück hat zeigt und sonst verborgen hält.
Unser Hotel lag mitten im Wald am Fuße des Fuji. Das Gebiet gilt in Japan als Naherholungsgebiet. Das Hotel selber war schöner als unser Hotel in Tokio, zumal uns hier auch etwas mehr Platz zur Verfügung und Entfaltung stand. Das Essen war ok, die chinesischen Gäste haben ziemlich genervt, aber das alles konnte gut gemacht werden durch unseren geliebten Onsen. Ein Onsen ist ein traditionelles Thermalbad mit dem mineralischen Wasser einer heißen Quelle. Doch vielmehr ist ein Onsen auch eine Badezeremonie. Nur im vom Hotel bereitgestellten Yukatan ging es vom Zimmer im 3. Stock runter ins Erdgeschoss in den Onsen-Bereich. Zunächst mussten wir uns, bevor wir in das Bad steigen konnten, gründlich waschen. Dazu hatte jeder seinen kleinen Hocker, einen Duschschlauch, Duschgel, Haarwaschmittel etc. und musste sich gründlich reinigen. D.h. auch die Nägel, an den Füßen, alles wirklich penibel sauber machen. Danach war es uns erlaubt in das Bad einzusteigen. Es war richtig toll. Wie in der Wanne zu Hause nur 1000 Mal besser. Es gab zwei verschieden Onsen. Einen drinnen mit Whirpoolfunktion und einen im Außenbereich. Wir nutzen sofort den Letzteren. Den Körper in 42°C warmen Wasser und den Kopf in der kühlen Nacht genossen wir gemeinsam die Zeit. Ca. 15 Minuten hielten wir es aus, dann mussten wir heraus und dampften gemeinsam im Handtuch eingewickelt an der frischen Nachtluft aus. Wir wiederholten das Ganze noch einmal.

Danach gingen wir entspannt, glücklich und übersauber auf unser Zimmer und fielen in unsere Betten.




Dienstag, 12. November 2013

Erster Tag mit der Reisegruppe mit tollem Abendessen

Hallo,

hier schreibt wieder die rasende Reporterin ;)
Heute war wieder ein toller Tag. Um 8:20 Uhr wurden wir im Foyer unseres Hotels von der Reiseleitung und Gruppe erwartet. Vorher mussten wir jedoch noch Frühstücken, was sich im Gegensatz zu den letzten Tagen als ziemlich schwierig heraus stellte. Im Gegensatz zum Wochenende, war der Frühstücksraum übervoll und es bildete sich bereits eine Schlange vor dem Raum, die wir aber als solche nicht identifizierten. Wir also rein in den Raum und wollten wie gewohnt unsere Essensmarken gegen Tischreservierungen eintauschen. Wurden aber in gewohnter höflicher japanischer Art und Weise an das Ende der Schlange navigiert und unser Name auf eine Liste gesetzt. Peinlich. Nach ca. 5-10 Minuten war aber die Sache erledigt und wir konnten unser Frühstück einnehmen.
Frisch gestärkt haben wir unsere Reisegruppe dann im Bus kennen gelernt, OK, nicht ganz. Die Ersten haben wir bereits beim Frühstück kennen gelernt. Im Bus selber haben wir uns ganz nach hinten gesetzt, denn die Coolen sitzen immer ganz hinten. ;)
Unsere Gruppe besteht aus 23 Leuten inkl. Reiseleitung und das Durchschnittsalter liegt bei 45. Es gibt sowohl Alleinreisende, Pärchen, als auch Familien.
Unsere erste Station heute morgen führte uns nach Harajuku und haben uns den Meji-Schrein angeschaut. Sehr beeindruckend. Hier haben wir viel über die Mythologie, Shintoismus und Buddhismus gelernt. Danach ging es zu den Roppongi Hills und wir haben die Aussicht über Tokyo vom 50. Stockwerk des Mori Towers genossen. Heute waren wir dem Tokyo-Tower ein Stückchen näher. Der Fuji hatte sich jedoch wieder hinter einer Wolkendecke versteckt. Im Mori Tower konnten wir auch eine Kunstausstellung junger japanischer Künstler besuchen, die sich vordergründig mit dem Thema Fukushima auseinander gesetzt haben. Die Ausstellung war sehr emotional, fast schon verstörend, aber es war interessant zu sehen, wie die Japaner mit dem Thema umgehen und es durch die Kunst verarbeiten.
Anschließend fuhren nach Ginza um unseren Mittags-Stop zu machen. Hier teilte sich die Gruppe. Während die anderen der Reiseleitung hinterher trabten, sind Nepi und ich unseren eigenen Weg gegangen. Naaaa? Was gab es heute????? Jaaaaa – Dampfnudel oder auch Nikkoban genannt. Dazu lecker paniertes Hähnchen. Jummy! War das lecker. ;) Wir haben das Kabuki-Theater von außen gesehen und waren auch in einer der überteuerten Shopping-Meilen. Wo ein Damenweste 106.000 YEN kosten sollte, was umgerechnet um die 700 EUR sind. Wir sind dann wieder gegangen. Ginza, war wohl vor kurzem noch die teuerste Shopping-Meile der Welt! Das erklärt wohl einiges.
Unsere nächste Station führte uns zum Kaiserpalast, den wir leider nur von außen betrachten konnten. Als vorletzte Station steuerten wir einen wunderschönen Park an – Hama Rikyu. Das coolste Erlebnis hier war ein alter Japaner, der uns anbot uns zu fotografieren. Wir überließen ihm die Kamera und er ging total darin auf und machte schöne Fotos von uns. Wir kamen dann noch etwas ins Gespräch mit ihm und er fragte, woher wir kommen. Wir antworteten mit „Germany“ und er deutete daraufhin auf seine Mütze: „Deutscher Fussballbund“... Na super! Der gute Mann arbeitete wohl manchmal in Düsseldorf und findet Deutschland ganz toll. Wieder eine schöne Situation.
Apropos Situation. Mir fällt gerade noch etwas von gestern ein. Nepi und ich konnten im Starbucks ein Geschäftsmeeting beobachten und wie sich Japaner dabei verhalten. D.h. höflich verbeugen, Visitenkarte mit beiden Händen überreichen, gründlich lesen, bedanken und ebenfalls die eigene Visitenkarte übergeben. Toll! :D

Den heutigen offiziellen Teil haben wir in Asakusa abgeschlossen – unserem Kiez.
Hier lernten wir etwas mehr über den Tempel und Schrein des Viertels kennen.
Doch der eigentliche Abend endete heute in einem Izakaya – einer japanischen Kneipe, die uns die Reiseleitung empfohlen hatte. Das war auch echt ein Highlight, weil Ausländer dort wohl eher weniger rein kommen. Unsere Leitung übernahm das Bestellen und erklärte uns alles. Wir tranken gemütlich unsere Bierchen und Sake und es wurden 10   und Weißkohl mit einem Wasabi-Dip, Reis, gebackene Nudeln, Lotus-Chips, gegrillter Pilzspieße und eine grüne Gemüseart am Spieß, an dessen Namen wir uns nicht mehr erinnern können. War auf jedenfalls optisch eine Mischung aus Peperoni/Zucchini.  
unterschiedliche Speisen gereicht. Die wir untereinander teilten. D.h. je 4 Leute haben sich eine Platte geteilt. Somit konnten wir ganz viele neue Speisen verkosten und es war bisher mit Abstand das beste Essen, was wir hatten. Ich versuche das mal alles wieder zugeben: jap. Bohnen, die man zum Bier gut verzehren kann. Bonito, ein Stückchen roher Fisch, der zart wie Butter war und nur ganz sanft nach Fisch geschmeckt hat. Frittiertes Hähnchen in zweierlei Form. Gemüsesticks
Die Stimmung beim Essen war sehr schön und wir haben uns gut unterhalten. Es war lustig und ich hoffe, wir bekommen noch öfter die Gelegenheit.
Morgen geht es für den Rest der Gruppe nach Nikko und wir werden den Tokyo-Tower besichtigen und nochmals nach Shibuya fahren. Diesen Eindruck müssen wir einfach nochmal einfangen, damit wir ihn nicht vergessen.
Wir sind sehr glücklich, dass wir uns Tokyo alleine erarbeitet haben. Diese Erfahrung wollen wir nicht missen wollen, besonders jetzt da wir wissen, was das reguläre Rundreiseprogramm in Tokyo angeboten hat.  Nämlich viel zu wenig für unsere Interessen.